Benötigtes Material und Werkzeug für ein Mosaik
Für die ersten Versuche in der Mosaikkunst ist es
empfehlenswert, zunächst auf ein fertiges Starterset zurück zu greifen, die es
beim Bastelbedarf vieler Kaufhäuser preisgünstig zu kaufen gibt. Meist enthalten
diese Pakete neben verschiedenen bunten Plättchen und Steinchen auch den
passenden Kleber und eine Gipsmischung, so dass man im Grunde sofort loslegen
kann.
Natürlich muss man sich hier bei der Gestaltung seines
Mosaiks am vorhandenen Material orientieren. Wer es individueller mag, kann sich
seine Mosaikteilchen natürlich auch selbst zusammen stellen:
Flache Glasperlen gibt es in der Bastelabteilung auch einzeln
zu kaufen. Keramikplättchen lassen sich mit einem Fliesenschneider aus dem
Baumarkt und ein wenig handwerklichem Geschick selbst zuschneiden. Auch flache
Kieselsteine können für ein Mosaik genutzt werden. Ein Spaziergang mit offenen
Augen dürfte dazu genug Material einbringen.
Sofern nicht bereits im Bastelset enthalten, benötigt man nun
noch Mosaik- oder Fliesenkleber, Fugenmasse, einen Schwamm und eine kleine
Bürste, sowie für einfacheres und sichereres Arbeiten eine Pinzette, einen
Teigschaber aus Silikon und Einweghandschuhe. Falls Sie Ihre Mosaikteilchen
selbst herstellen möchten brauchen Sie zudem schöne Bad- oder Küchenfliesen und
einen Fliesenschneider.
Mosaik Anleitung
Zunächst ist es ratsam, die einzelnen Plättchen und Steine
auf dem gewünschten Untergrund anzuordnen, um zu sehen, wie das Muster wirkt und
ob genügend Steinchen der jeweiligen Größe, Form und Farben vorhanden sind. Bei
komplizierteren Mustern und Bildern können diese auch zunächst mit Bleistift
vorgezeichnet werden.
Nun werden die Steinchen einzeln mit
Mosaik- oder Fugenkleber auf den Untergrund geklebt. Dieser Schritt erfordert
eine ruhige Hand und Sorgfalt. Wer jetzt ungeduldig wird, ärgert sich
möglicherweise später über ein ungenaues Ergebnis. Je nach Größe der Plättchen
und Oberfläche kann es einfacher sein, die Mosaikteilchen mit einer Pinzette
anstatt mit den Fingern anzubringen. Dies muss man von Fall zu Fall austesten.
Wenn alle Teilchen an der richtigen Stelle kleben, sollte man das Kunstwerk
vorerst beiseite stellen, um sicher zu gehen, dass der Kleber wirklich
ausgehärtet ist.
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Sobald dies der Fall ist, kann man mit der Verfugung
beginnen. Die Fugen- oder Gipsmischung wird zunächst
angerührt und dann großzügig über die gesamte Fläche
verteilt. Dies kann man von Hand machen (Vorsicht bei
scharfkantigen Plättchen!) oder beispielsweise mit einem
weichen Teigschaber.
Da Fugenmasse relativ schnell fest wird, braucht man nur
einige Minuten zu warten, bis man schon einmal beginnen
kann, mit einem Schwamm vorsichtig die einzelnen Plättchen
wieder von der Masse zu befreien. Im Anschluss kann man
außerdem die Masse zwischen den Steinen bei Bedarf glatt
streichen. |
Nach einer weiteren kurzen Wartezeit ist die
Fugenmasse fest genug, dass man mit einer groben Bürste die
Steinchen komplett sauberstreichen kann. Am besten man testet
zunächst an einer kleinen Stelle, ob man die Masse in den Fugen
nicht mehr beschädigt. Danach kann man großzügig über die gesamte
Fläche bürsten. Der allerletzte Film von Fugenmasse auf den
Plättchen kann dann nochmals gezielt mit dem Schwamm oder einem Tuch
abpoliert werden - fertig ist das Mosaik!
Bastelideen für Mosaik Verzierung
Die Einsatzmöglichkeiten von Mosaiken sind weitaus
vielfältiger als man im ersten Moment glauben mag. Je nach Art der Steinchen und
Muster wirkt ein Mosaik sehr unterschiedlich, weshalb es auch zu so vielen
verschiedenen Objekten passen kann.
Die
Unterschiede beginnen bereits bei der Materialwahl: Soll das Mosaik sehr bunt
werden oder vielleicht sogar nur in schwarz-weiß gehalten sein? Auch
Spiegelplättchen können schöne Effekte erzielen!
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Möchten Sie ein abstraktes
Muster legen, versuchen Sie, ein richtiges Bild zu erzeugen
oder vermischen Sie vielleicht diese beiden Stile? Je nach
gewünschtem Ergebnis können auch unterschiedlich große
Plättchen sehr interessant wirken.
Eine weitere Idee sind 3-D
Mosaike. Dazu modellieren Sie mit Gipsmasse zunächst die
Erhöhung in der gewünschten Form
auf dem Untergrund.
Das kann ein konkretes Objekt wie etwa ein Baum sein, oder
aber einfach eine Mischung verschiedener geometrischer
Formen. Ist der Gips trocken, legen Sie darauf wie
beschrieben das Mosaik. |
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Mosaike kann man nicht nur auf Fußböden legen. Im
Grunde kann man fast alles mit dieser Technik verzieren. Das beginnt
bei großen Objekten wie Gartenmobiliar und endet bei kleinen Dingen
wie Schmuckschatullen, für die dann sehr filigrane Muster eingesetzt
werden. Einige Ideen für geeignete Mosaikuntergründe haben wir
abschließend für Sie zusammen gestellt:
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Schöne Dosen und Schatullen
- Blumenübertöpfe
- Tischplatten
- Bilderrahmen
- Vasen
- Windlichter
- Den Rand eines Tabletts
- Schalen
- Ränder von Dekotellern
- Trittplatten für den Garten
- Tonfiguren
- Pfannenuntersetzer
- Türrahmen