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Künstliche
Christbäume spalten die weihnachtliche Nation: Enorm praktisch oder einfach
stillos? Sicherlich kann der Plastikbaum nicht vollständig mit dem natürlichen
Charme einer echten Tanne mithalten. Der Geruch nach Wald und die Freude, dieses
Jahr den perfekten Baum gefunden zu haben,
hat man eben nur bei einer echten Tanne. Dennoch sollte man das Thema
Kunstbaum nicht einfach abhaken, denn dieser hat auch seine klaren Vorteile!
Zeit und Geld sparen mit einem künstlichen Christbaum
Zum einen
wäre da natürlich die Wiederverwendbarkeit, die auf lange Sicht sowohl dem
Geldbeutel (bereits nach etwa 3 Festen hat man die Anschaffungskosten wieder
raus) wie auch der Natur gut tun. Auch der Zeitfaktor ist zu bedenken, denn
jedes Jahr aufs Neue loszuziehen und nach dem Wunschbaum zu suchen trägt so
einiges zum allgemeinen Vorweihnachtsstress bei! Den Kunstbaum hingegen braucht
man nur vom Speicher oder aus dem Keller zu holen und wieder aufzubauen.
Kein lästiges Nadeln
Mit zu den
größten Vorteilen der Kunststofftanne gehört aber die Tatsache, dass man sie nicht
mit Wasser versorgen muss und dennoch nicht bereits wenige Tage nach Weihnachten
von Nadeln berieselt wird. Das lästige Saubermachen rund um den Baum wird
überflüssig und auch wenn Kinder oder Haustiere einmal zu dicht am Baum vorbei
huschen, folgt dem kein Schauer aus Tannennadeln. Wenn die Weihnachtszeit vorbei
ist, wird der Baum einfach wieder verstaut und hinterlässt auch hier keine
Schmutzspur im Hausflur!
Materialien und Systeme
künstlicher Weihnachtsbäume
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Kunstbaum ist
allerdings nicht gleich
Kunstbaum. Zum Beispiel unterscheiden sich die Tannen im Material, aus dem sie
hergestellt sind. Die am weitesten verbreiteten sind hierbei Luvi und Polyblend.
Bei Luvi handelt es sich um eine geschnittene Folie, die durch Draht
gestärkt wird. Hier sollte man darauf achten, dass sie nicht
zu dünn ist, da die Nadeln sonst überhaupt nicht natürlich
wirken. Außerdem muss der Draht kräftig
genug sein, um hängende Nadeln zu vermeiden. Polyblend Material wird in
einem Spritzgussverfahren in Form gebracht. In jedem Fall sollte das Material
unbedingt schwer entflammbar sein! |
Auch beim Aufbau unterscheiden
sich die Bäume voneinander. Einige kann man ganz auseinander nehmen, wodurch sie
sich sehr gut lagern lassen. Der Stamm wird beim Wiederaufbau aus mehreren
Stücken zusammen gesteckt, danach folgen die einzelnen Äste. Bei anderen Tannen
sind die Äste hingegen fest mit dem Stamm verbunden und werden lediglich nach
oben geklappt. Achten Sie in jedem Fall darauf, dass die Verarbeitung gut genug
ist, um mehrfaches Auseinander- und Zusammenbauen ohne Materialermüdung zu
überstehen!
Natürlicher Duft auch beim künstlichen Tannenbaum
Stellen Sie vor dem Kauf sicher,
dass der Baum nicht zu stark nach Kunststoff riecht. Bei einigen Materialien
kann dieser Geruch über lange Zeit hinweg anhalten. Wenn Ihnen der Duft nach
echtem Holz besonders wichtig ist, können Sie übrigens spezielle Duftsprays
kaufen, die die Illusion beim künstlichen Christbaum fast perfekt macht!
Spezielle Christbaum Trends: weißer Weihnachtsbaum
Da Geschmäcker bekanntlich
verschieden sind, bietet der Markt nicht ausschließlich
realistische Nachbildungen natürlicher Bäume. Insbesondere weiße
Weihnachtsbäume erleben zur Zeit einen großen Trend.
Die Farbe erinnert zum einen an einen
verschneiten Wald, was besonders friedlich und weihnachtlich
wirkt, hat aber gleichzeitig auch einen modisch-kühlen
Charakter, der in manchem modern eingerichteten Wohnzimmer
einfach gut rein passt. Geschmückt werden diese weißen
Bäume meist eher minimalistisch was die Farbe angeht: Silberne Kugeln
oder eine einzelne kräftigen Farbe wie Grün,
Blau, Rot oder Violett kommen hier stark zur Geltung.
Recht beliebt
sind außerdem Tannenbäume, die zwar über Nadeln in natürlichem Grün verfügen,
allerdings zusätzlich mit Kunstschnee bedeckt sind. Diese Bäume wirken eher
rustikal und dürfen daher auch gerne üppig mit vielen Kugeln, Schleifen und
Figürchen behängt werden.
Ob man die
Grenzen des guten Geschmacks auch überschreiten kann, muss jeder für sich selbst
entscheiden, wenn es zu verrückten Extrem-Tannen wie etwa dem schneienden Christbaum
kommt, der natürlich auch eine Funktion zum Abspielen von Weihnachtsliedern
hat...
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