Der Hocker - Viel mehr als
nur simples Sitzmöbel
Einen
schlichten Hocker gibt es wohl in jedem Haushalt.
Nur wird er normalerweise einfach als Mittel zum
Zweck benutzt, wie etwa zum erreichen höher gelegener
Regalbretter oder der obersten Küchenschränke.
Die so genutzten Modelle sind meist weniger schön
als funktional und stehen nicht unbedingt im
Mittelpunkt des Einrichtungskonzeptes.
Neben dem Stuhl. der damals allerdings den
wohlhabenderen Bevölkerungsschichten vorbehalten
war, ist der Hocker schon weit über das 16.
Jahrhundert hinaus als günstiges Sitzmöbel bekannt
und beliebt. Allerdings hatten die ältesten Modelle
meist nur ein Bein, wohingegen heute 3 oder 4 Beine
üblich sind.
Langsam sollten allerdings dank vieler innovativer
Designideen langsam aber sicher zu Ende gehen, denn
eins ist sicher: Kaum ein Möbelstück gibt es in so
vielen originellen Ausführungen wie den Hocker!
Viele der witzigen kleinen Möbel sind eigentlich
schon fast zu schade, um sie mit Füßen zu treten.
Ein schönes Beispiel ist etwa der Hocker Harry Stool
von Massproductions.se:
Wer es etwas
farbenfroher mag, dem gefällt sicher das witzige
Modell *sweet* von Spell-online.com, das rein
optisch seinem Namen alle Ehre macht und stark ein
Süßigkeiten erinnert:
Hocker 60 - Der Designklassiker
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Er
feiert gerade seinen 75. Geburtstag und wirkt
trotzdem kein bisschen altbacken: Der Hocker 60 des
finnischen Designers Alvar Aalto (1898-1976), der
1933 im Auftrag des finnischen Unternehmens Artek
für die Bibliothek in Viipuri entworfen wurde.
Von
dort trat er seinen Siegeszug an, den er vor allem
dem günstigen Material verdankte, aus dem er
produziert war und der Tatsache, dass er so völlig
gegensätzlich zu den aufwändigen Designs der
damaligen Zeit war.
Das Verfahren zum Biegen des Holzes wurde damals
von Alto extra für die Herstellung des Hockers
entwickelt. |
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