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Noch bis ins 19. Jahrhundert
hinein war er, neben dem Messer, das einzige Werkzeug, das zum Essen verwendet
wurde. Gabeln waren kaum gebräuchlich und man aß weitestgehend mit den Fingern.
Messer wurden hauptsächlich zum Zerteilen der Speisen genutzt. Die Löffel
bestanden damals in den meisten Fällen aus Holz. Löffel aus Metall verbreiteten
sich erst im 15. Jahrhundert im Zuge der zunehmenden Eisenproduktion und
Metallverarbeitung. Ein Löffelmacher schmiedete sie zu dieser Zeit aus einem
Stück und konnte ca. 30 Stück am Tag herstellen.
Das Messer ist als Werkzeug
beim Essen beinahe ebenso alt wie der Löffel. Ursprünglich wurde es
allerdings nur zum mundgerechten zerteilen des Essens benutzt und gegessen
wurde dann mit den Fingern. Ebenso wie der Löffel war das Messer kein
allgemeiner Gebrauchsgegenstand, sonder etwas persönliches, was man in einer
Hülle zusammen mit dem eigenen Löffel immer bei sich trug.
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Jahrhunderte lang
waren Holz und vor allem Silber die bevorzugten Materialien zur
Herstellung von Besteck. Allerdings bringt die Verwendung von Silber
in Zusammenhang mit schwefelhaltigen Gerichten wie Eiern oder Kaviar
das Problem mit sich, dass das Material schnell angegriffen wird und
oxidiert.
Darum waren bestimmte Besteckteile vergoldet oder aus alternativem
Material hergestellt.
Ab dem 19. Jahrhundert ging man häufig dazu über, Bestecke durch das
Verfahren der Galvanisierung zu versilbern, da massives Silber sehr
schwer und auch teuer ist. Eine große Auswahl an versilberten Bestecken und Bestecken aus massivem Sterlingsilber findet man hier. |
Modernes Besteck aus Edelstahl
Später begann man dann,
Bestecke aus Edelstahl herzustellen, da sie deutlich pflegeleichter und
unempfindlicher sind als Silberbestecke. Nach und nach wurden immer mehr
unterschiedliche Materialien zur Produktion, insbesondere zur Herstellung
der Griffe, genutzt.
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